ZU MIR
Durch das Intensivseminar „Heldenreise“ (https://irgendwie-anders.de) bin ich der gestalttherapeutischen Haltung erstmals begegnet. Weitere gestalttherapeutische Seminare, Ausbildungen, Einzeltherapie und Supervision haben mich auf meinem eigenen Weg als Mensch und Therapeut reifen lassen.
Diese Erfahrungen haben mich nachhaltig geprägt und zu einem bewussteren und zufriedeneren Umgang mit mir selbst geführt. Mir meiner Bedürfnisse klar zu werden, körperliche Reaktionen wahrzunehmen und familiäre Prägungen zu verstehen, hat mir mehr Freiheit und Selbstbestimmung in meinem Leben ermöglicht.
Für mich ist Gestalt mehr als eine therapeutische Methode – sie ist eine Haltung dem Leben gegenüber. Im Zentrum steht der Versuch, mit möglichst viel Bewusstheit im Hier und Jetzt zu leben. Die Annahme dessen, was ist – unabhängig davon, ob es sich leicht oder schwierig anfühlt – schafft die Grundlage für Entwicklung und Veränderung. Diese Grundhaltung hat tiefe philosophische und auch spirituelle Wurzeln, in denen ich mehr und mehr Heimat finde.
Ich habe an verschiedenen Ausbildungsinstituten eine mehrjährige Ausbildung zum Gestalttherapeuten absolviert. Regelmäßige Fortbildungen und Supervision sind für mich auch über die Ausbildung hinaus ein selbstverständlicher Teil meines professionellen Verständnisses.
Neben meiner eigenen therapeutischen Tätigkeit arbeite ich als Ausbilder für angehende Gestalttherapeut*innen. In diesem Rahmen begleite ich Ausbildungsgruppen über mehrere Jahre hinweg in ihrer fachlichen und persönlichen Entwicklung. Darüber hinaus bin ich an der Konzeption und Weiterentwicklung von Ausbildungsinhalten beteiligt und wirke bei der Gestaltung von Handreichungen und Ausbildungskonzepten mit.
Zusätzlich leite ich die therapeutisch orientierten Intensivseminare „Heldenreise“ und „Schatten“ für den Verein „Irgendwie Anders e.V.“. In diesem Rahmen halte und begleite ich Gruppen von bis zu 24 Erwachsenen über mehrere Tage hinweg in einem intensiven Selbsterfahrungsraum.
Mehrere Jahre war ich Teil des Teams von Aino Simon und habe Paare im Rahmen des Berliner Paarberatungsunternehmens „Couple Care“ begleitet. Seit dieser Zeit unterstütze ich Paare in Beziehungskrisen, bei der Klärung ihrer aktuellen Situation sowie bei Fragen nach der gemeinsamen Zukunft oder möglichen Veränderungen in ihrer Beziehung.
Die Basis meiner paartherapeutischen Arbeit bildet meine dialogisch-humanistische Gestalthaltung, in der die Qualität des Kontakts und der Begegnung im Zentrum steht. In meine Arbeit fließen unter anderem Aspekte der integrativ-systemischen Paartherapie nach Ulrich Clement, der differenzierungsbasierten Paartherapie nach David Schnarch sowie der emotionsfokussierten Paartherapie (EFT) nach Sue Johnson ein.
Neben meiner therapeutischen Arbeit bin ich als Gefährte der Unternehmensberatung „Manemo“ ((https://www.manemo.de/) tätig und bringe dort humanistische Perspektiven in die Arbeit mit Organisationen ein.
Ich habe viele Jahre im Münchner Schulwesen gearbeitet und war für verschiedene Bildungsträger tätig. Unter anderem habe ich für die Organisation „IMMA“ in den Bereichen „Wüstenrose“ und „Zora“ gearbeitet und über ein Jahrzehnt hinweg Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene begleitet. Schwerpunkte meiner Arbeit waren Workshops zu Gewaltprävention, Genderpädagogik und Geschlechterrollen.
Als Sexualpädagoge bin ich weiterhin für das Referat für Gesundheit und Umwelt tätig.
Weitere Stationen:
Realschullehrer für Wirtschaft und Sport, Erlebnispädaoge (TUM), Social- Impact – Entrepreneur (Manemo e.G. – https://www.manemo.de/), Seilgartentrainer, Referent und Mitglied der Nachhaltigkeitsinitiative „rehab republic“ (https://rehab-republic.de/)